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Opel Astra GTC Fahrbericht |
| 7.August 2006, Verfasser: Johannes Großruck |

ASTRANOMISCH
- EIN FAHRBERICHT |
Schon
ein Jahr lang bewährt sich Opels neuer Astra GTC als sportlicher Kleinwagen
am Automarkt. Design, Konzept und Technik sind dabei in dieser Klasse herausragend.
AustroAuto.at hat eine ausgiebige Testfahrt durch Niederösterreich
gemacht und wurde von dem kleinen Opel dabei mehr als positiv überzeugt.

Bild 1: Die Front des Astras
ist bissig und verleiht dem Wagen einen optisch größeren
Eindruck, als er tatsächlich ist.
Man kann vorne bequem sitzen - auch mit 190cm
Körpergröße und einer lümmelhaften Sitzhaltung
- doch für eventuelle Passagiere im Fond ist nur bedingt Platz.
Zumal sich das Einsteigen nach hinten in
einen Zweitürer immer als sehr mühsam gestaltet.
Das Sich-Vertraut-Machen mit den notwendigsten Funktionen am Armaturenbrett
war hingegen erfreulicherweise besonders unkompliziert und so stand
unserer Testfahrt nichts mehr im Wege.
Vom Wien ins weite Niederösterreich sollte die Fahrt gehen und
schon im stockenden Verkehr am Gürtel wurde das Verlangen geweckt,
den Motor endlich etwas mehr anstrengen zu dürfen.
Eines der absoluten Highlights dieses Fahrzeugs: ein absolut durchzugsstarker,
sportlicher (in unserem Falle Diesel-) Motor, der den kleinen Astra
sagenhaft kräftig beschleunigt.

Bild 4: Ein schöner Rücken kann auch entzücken
... auch wenn dieser Rücken Geschmackssache ist. Die Heckscheibe
ist äußerst klein, was nicht gerade zur Sicherheit beiträgt.
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Teuflisch
rot stand er da, der Opel Astra GTC. Als wir den Wagen bei
einem Wiener Opel Händler zur 3-tägigen Testfahrt abholten,
stach zu allererst die knallige Farbe ins Auge. Wir hofften ursprünglich
auf ein cooles Schwarz oder ein nobles Silber, doch schnell hatten
wir uns ans ferrarirote Auffallen gewöhnt.
Der zweite Eindruck war leider nicht so subjektiv und leicht zu
ändern: Klein ist das Auto - von außen wie von innen.

Bild 2: Das Armaturenbrett wirkt sehr solide und
gut verarbeitet, wenn auch etwas plastisch anmutend.
Bild 3: Männer aufgepasst, hier zeigt eine Lady
wo's langgeht: Die Stimme des Navigationssystems ist sehr konsequent
und manchmal bekommt man fast ein schlechtes Gewissen, wenn man
falsch abgebogen ist und die Stimme aus dem Navi beinahe verärgert
eine Neuberechnung ankündigt.
Auf der Autobahn angekommen, beeindruckte uns vor
allem das Navigationssystem mit Stauwarnung ... "Achtung! In
100m Stau." - und schon standen wir. Das Navi arbeitet absolut
zuverlässig und präzise und somit kamen wir auch genau
an unserem Zielort an.
Dort hatten wir Zeit uns das Design des Astras etwas genauer anzusehen:
Der Opel wirkt sehr dynamisch dank einer stark nach oben laufender
Seitenlinie und einer sehr flachen Frontscheibe.
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Doch leider
scheint hier etwas das Design die Sicherheitsansprüche überflügelt
zu haben, denn vor allem die Rundumsicht ist in dem kleinen Astra sehr schlecht,
um nicht zu sagen gefährlich: Eine ziemlich kleine Heckscheibe, winzige
Seitenfenster und eine fette C-Säule verhindern, den Verkehr vor allem
neben und hinter dem Auto sicher verfolgen zu können. Was auf der Autobahn
gerade noch funktionierte, war bei unserer Testfahrt am Wiener Gürtel
beim Spurwechseln im Blindflug ein wahres Abenteuer.
Der Opel Astra GTC hebt sich von den Mitkonkurrenten in Sachen Design
und Agilität deutlich ab und sollte dem Astra helfen sein etwas lahmes
Image abzulegen. Nur ein Schnäppchen ist der Wagen leider auch nicht
gerade: Ab einem Listenpreis von EUR 18.970,00 steht das Auto auch in Ihrer
Garage.
Informationen finden Sie auf der Website von Opel
Österreich. |
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